Die große Interviewreihe für ortsunabhängige Berufe_Stylist

Die große Inter­view­reihe für ortsunab­hängige Berufe +++ HEUTE: STYLIST

In dieser Reihe stellen wir dir verschiedene Berufe vor, die sich hervorragend eignen, um sie ortsunabhängig auszuüben. Von vielen dieser Berufe hättest du vermutlich nie gedacht, dass du sie von überall auf der Welt aus machen kannst. Also sei gespannt. 🙂

Wie ist die Reihe aufgebaut?

Zu Beginn eines jeden Artikels aus der Reihe schildern wir die „Hard Facts“ zum jeweiligen Beruf. Das sind unter anderem:

  • die Aufgaben, die dich erwarten
  • die Ausbildung, die du benötigst und
  • das Skillset, das du mitbringen solltest

Nach den Hard Facts heißt es AUFGEPASST, denn jetzt wird’s richtig SPANNEND für dich! Wir stellen jeweils eine Person vor, die im aufgeführten Beruf seit längerer Zeit ortsunabhängig tätig ist.

In einem exklusiven Interview verrät diese Person, wie sie mit ihrer ortsunabhängigen Arbeit erfolgreich ihren Lebensunterhalt finanziert und gibt viele äußerst interessante Insights preis. Bist du bereit, mehr zu erfahren? 🙂

*** Übrigens: Das vollständige Interview inklusive ausgewählter Ideen, wie du im jeweiligen Beruf ortsunabhängig Geld verdienen kannst, findest du in unserem Buch GO REMOTE! für Kreative und Texter. ***

Nun genug der Vorrede. Ran ans Eingemachte! Gehen wir direkt zum ersten Beruf der Reihe über: STYLIST.

Viel Spaß bei der Lektüre und vergiss nicht, uns in den Kommentaren wissen zu lassen, ob dir das Interview gefallen hat. 🙂 

… Dein LIKE auf Facebook nehmen wir natürlich auch gern entgegen, aber das nur am Rande.

Die ORTSUNABHÄNGIGE BERUFE REIHE

Beruf #1:

+++ STYLIST +++

WAS MACHT EIN STYLIST?

Als Stylist hilfst du anderen Men­schen ihr optisches Erschein­ungs­­bild zu verbessern oder einen gewissen Look zu kreieren, z. B. für Model­shootings, Film­produk­tionen, etc.
Grundsätzlich stehen dir für deine Arbeit 3 Bereiche zur Verfügung:

  1. Stilberatung, z. B. Schnitte und Farben von Kleidung und Accessoires
  2. Haare, z. B. Frisuren
  3. Make-up

In der Regel spezialisierst du dich als Stylist auf einen oder zwei der Bereiche. Viele Stylisten entscheiden sich entweder für die Stilberatung oder den Bereich Make-up und Haare.

WAS SIND MÖGLICHE AUFGABEN?

  • Kundenwünsche erfragen und Styling-Instruktionen entgegennehmen
  • Moodboards zu Looks und Stylings erstellen
  • Kunden bzgl. Kleidung, Make-up und Haaren beraten
  • Outfits zusammenstellen unter Berücksichtigung von Funktion, Figurtyp, Farbtyp, etc.

WELCHE AUSBILDUNG BENÖTIGST DU?

Der Beruf Stylist ist nicht geschützt. Um als Stylist zu arbeiten, benötigst du keine spezielle Ausbildung. In der Regel erfolgt ein Einstieg als Quer­einstieg über Berufe wie Modede­signer, Kostümbildner, Visagist, Make-up Artist oder Friseur. Bei sehr guten fachlichen Kenntnissen und handwerklichem Geschick kannst du ggf. auch ohne Ausbildung Stylist werden. Weiterbildungsangebote zum Stylisten findest du u. a. bei der AMD Akademie Mode & Design GmbH  oder der Fashion Style Academy von Astrid Rudolph.

WELCHE FÄHIGKEITEN SOLLTEST DU MITBRINGEN?

  • Interesse an Mode- und Designtrends
  • Gespür für Ästhetik
  • Kreativität
  • Empathie und Spaß am Umgang mit Menschen
  • Detailgenauigkeit

UNSERE INTERVIEW­PARTNERIN FÜR DEN BERUF *STYLIST*

Tia Stankova_Stylistin bei Dressed by Tia

Name: Tia Stankova
Unternehmen: Dressed by Tia
Web: https://dressedbytia.com
Kontakt: tia@dressedbytia.com

Tia ist virtuelle Stylistin und führt ihr eigenes Unternehmen Dressed by Tia. Sie ist seit 17 Jahren in der Mode­branche tätig und hat Erfahrungen im Bereich Design und Maßarbeit gesammelt. Zuvor hat Tia am New Yorker Institute of Art and Design mit Schwerpunkt Styling studiert. Neben diesem Abschluss hat sie ein Diplom in Design und einen Masterabschluss in Internationale Wirtschafts­beziehungen. Als virtuelle Stylistin arbeitet sie seit dem Jahr 2015. Auf die Frage, wie nahestehende Menschen Tia als Person beschreiben würden, führt sie folgende Zitate ihrer Freunde und Familie an:
„Tia ist die kommunikativste Person, die ich kenne. In nur wenigen Minuten bringt Tia dich dazu, soviel Nähe zu ihr aufzubauen, dass du das Gefühl bekommst, sie schon ewig zu kennen, obwohl du sie vielleicht erst vor 30 Minuten kennengelernt hast. Sie ist positiv, sie lacht oft und ist voller Enthusiasmus.“
„Tias Sinn für Stil und ihre künstlerischen Ideen gehen über die Erwartungen, die man an sie hat, deutlich hinaus. Ich denke, das ist der Grund, warum sie so gut in dem ist, was sie tut.“
„In all den Jahren, in denen ich Tia kennengelernt habe, folgte sie immer ihrer Intuition und ihrem analy­tisch­en Verstand.“

INTERVIEW MIT
TIA STANKOVA VON DRESSED BY TIA

*** Please find original version of the interview in English further below ***

Wie sieht ein normaler Arbeitstag in deinem Leben als virtuelle Stylistin aus?

Wenn man mich beim Arbeiten sieht, würde man wahrscheinlich denken, dass mein Arbeitstag ziemlich langweilig ist, da ich meistens vor dem Computer sitze und für mich allein bin. Mein persönliches Empfinden ist jedoch, viel Spaß bei der Arbeit zu haben. Ich genieße meine Arbeit sehr und finde alles, was ich mache, sehr interessant. Dies fängt beim ersten Skype-Meeting mit einem Kunden an, führt über digitale Analysen, die ich für meine Kunden erstelle, um Körperform und Farbschemata zu bestimmen bis hin zum kreativen Prozess, in dem ich eine virtuelle Garderobe für meine Kunden zusammenstelle. Für mich ist jeder Kunde Neuland, das ich betrete und kennenlernen möchte.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Meine Arbeitszeiten sind flexibel und nicht an einen festen Zeitrahmen gebunden. Dieses hohe Maß an Selbstbestimmtheit und Freiheit waren für mich anfangs große Herausforderungen, an die ich mich erst gewöhnen musste. Zu Beginn meiner Tätigkeit als virtuelle Stylistin dachte ich, dass gerade die Freiheit und Selbstbestimmtheit das sind, was ich am meisten mögen würde. Es stellte sich jedoch heraus, dass es in Wahrheit die größten Herausforderungen für mich waren. Ich habe gelernt, dass Freiheit und Selbstbestimmtheit eine viel größere Verantwortung mit sich bringen, als ich es mir jemals vorgestellt habe. Wenn du keinen festen Arbeitgeber hast, der Arbeitszeiten vorgibt und Fristen für Aufgaben festlegt, erfordert dies viel Disziplin und Hingabe von deiner Seite, um dich nicht von anderen Dingen ablenken zu lassen. Kleine Hilfsmittel in diesem Kontext sind Arbeitsergebnisse und der Rückblick auf die eigene Leistung. Du siehst, was du erreicht hast und erhältst wertvolle Impulse für deine weitere Entwicklung. Im Laufe der Zeit habe ich mich selbst sehr gut kennengelernt. Ich habe erkannt, dass es Zeiten am Tag gibt, an denen ich sehr produktiv bin und effizient arbeiten kann und dass es Zeiten gibt, an denen ich mich nur schwer konzentrieren kann. Morgens z. B. bevorzuge ich es zu trainieren und Erledigungen außerhalb des Hauses zu machen. Meine Kunden-Meetings versuche ich daher auf den Nachmittag zu legen. Diese Routine hilft mir sehr. Sie lässt mich zum einen meine produktiven Zeiten optimal nutzen und zugleich kommt sie zeitlich gesehen meinen Kunden entgegen, die zum Großteil in Europa und den USA sitzen.
In der Regel beginnt mein Arbeitstag morgens um 9 Uhr und endet gegen 10 Uhr abends. Es gibt aber auch Tage, an denen ich um 12 Uhr mittags anfange und dann mindestens bis 11 oder 12 Uhr nachts arbeite. Meine Freizeit hält sich in Grenzen und kommt in der Regel zu kurz. Der Grund dafür ist, dass immer etwas zu tun ist und ich es nicht schaffe die anfallende Arbeit in kürzerer Zeit zu erledigen. Wenn ich mal Freizeit habe, dann verbringe ich sie in der Regel aktiv, d. h. ich mache z. B. Reisen oder gehe einer anderen Art von Aktivität nach.

Von wo aus arbeitest du?

Zum Thema Arbeitsplatz kann ich sagen, dass auch dieser flexibel bei mir ist. Je nachdem, wo ich gerade bin, arbeite ich von zu Hause, von einem nahe gelegenen Café, von einem Park oder von einem Hotel aus (z. B. wenn ich reise). Ich liebe z. B. das Café neben meinem Zuhause. Auch wenn es offiziell kein Coworking Space ist, treffe ich dort jeden Tag viele Leute, die wie ich online arbeiten. Ein anderer Ort, von dem aus ich gern arbeite, sind Flughäfen. Ich weiß, es klingt seltsam, aber aus irgendeinem Grund liebe ich die Atmosphäre auf Flughäfen und das damit verbundene Gefühl. Eine Randbemerkung in diesem Kontext: In der Theorie klingt die Freiheit, dort arbeiten zu können, wo man möchte, sehr gut. Fakt ist jedoch, dass man manchmal mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, z. B. wenn die Internetverbindung während eines Meetings auf einmal weg ist. Dies muss man wissen und sich darauf einstellen, um sich im Ernstfall nicht zu sehr stressen zu lassen.

Was waren deine größten Herausforderungen, um ein Remote-Einkommen aufzubauen?

Ich denke, meine größte Herausforderung bestand darin, mehr sein zu müssen als nur eine Stylistin. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass Styling­beratung am Anfang die Tätigkeit war, mit der ich am wenigsten Zeit verbracht habe. Um als virtuelle Stylistin eine erfolgreiche Selbst­ständigkeit aufzubauen, musst du neben deiner Kerntätigkeit als Stylingexpertin in vielen unterschied­lichen Bereichen kompetent sein. Du begegnest gerade zu Anfang jeden Tag neuen Herausforderungen, die einer schnellen Entscheidungs­findung bedürfen. Ich selbst musste innerhalb kürzester Zeit lernen, wie man Marketing für sich betreibt, eine eigene Website aufbaut und betreut, Blog-Artikel verfasst, Interviews gibt, Werbung macht, Fotosessions macht, Videos aufzeichnet, Speaker wird, Autor wird, Verhandlungen führt, u. v. m. Ich habe für mein Business sogar eine spezielle Styling-Software angeschafft und sie mir angeeignet, um meinen Kunden einen noch größeren Mehrwert liefern zu können und mein Geschäft auf professionelle Füße zu stellen.

Wie hast du deine Herausforderungen bewältigt?

Auch heute lerne ich weiterhin stetig dazu. Ich weiß, dass dieser Lernprozess nie abgeschlossen sein wird. Ich versuche ihn positiv zu betrachten, denn ich bin mir sicher, dass anhaltendes Lernen mich stärker macht und mir hilft, mich weiter zu entwickeln. Über die Zeit habe ich gemerkt, dass man nicht alles selbst machen muss und auch nicht kann. Daher source ich heute bestimmte Tätigkeiten aus und greife auf die Hilfe von Experten zurück.

Wie hast du deine ersten Kunden gewonnen?

Meine ersten Kunden waren Freunde und Verwandte. Ich bot ihnen meinen Styling-Service kostenlos an und sie sagten zu. Meine Motivation hierfür war, erste Erfahrungen zu sammeln und Selbstvertrauen aufzubauen, bevor ich an zahlende Kundschaft herantrat. Auf Basis des Feedbacks meiner Freunde und Verwandten konnte ich mein Angebot verfeinern und Arbeits­prozesse entwickeln. Dies ist im Übrigen etwas, was ich jedem ans Herz legen würde, der Ähnliches vorhat. Diese Art Testballon hat mir unglaublich viel gebracht und war vermutlich mit der wichtigste Schritt zu Beginn meiner Tätigkeit. Nachdem ich mein Business gelauncht hatte, dauerte es nur ungefähr 1 Monat, bis mein Name im Internet gesucht wurde und ich erste Kunden akquirierte. Schon bald darauf wurde mir bewusst, dass die Arbeit als Stylistin u. a. viel mit Psychologie zu tun hat. Ich erkannte, dass hinter der Wahl von Kleidung oder der Vermeidung bestimmter Kleidungsstücke tief in unserer Seele verborgene Erfahrungen aus der Vergangenheit liegen können. Wenn wir als Kinder z. B. bzgl. bestimmter Kleidung negative Kommentare zu hören bekamen, sind wir geneigt, diese Art von Kleidung auch im Erwachsenenalter noch immer zu meiden. Manchmal kann unser Stil sogar erste Anzeichen einer Depres­sion erkennen lassen. Ich begann, mich mit dem psychologischen Teil meiner Arbeit zu beschäftigen. Ich fing an, Bücher zum Thema zu lesen und mich zu informieren. Dadurch habe ich mich selbst in die Lage versetzt, die Emotionen meiner Kunden besser verstehen zu können und meinen Service für sie ent­sprechend verbessern zu können.

Welche Tools nutzt du für dein Styling-Business?

Für mein virtuelles Styling nutze ich ein digitales System, das ich im Laufe der Zeit aufgebaut habe. Mein System ermöglicht es mir, online mit meinen Kunden zu arbeiten, ohne dass wir am selben Ort sein müssen. Ich kann über das System alles tun, was notwendig ist, um meine Tätig­keit als Stylistin auszuüben. Ich bin der Meinung, dass virtuelle Stil­beratung genauso gut funktioniert wie klassische vor Ort Stilberatung. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass virtuelle Stilberatung ein paar große Vorteile gegenüber klassischer vor Ort Stilberatung besitzt. Meine Kunden müssen z. B. nicht erst ihr Haus verlassen, um eine Stilberatung bei mir wahrnehmen zu können. Weiterhin stehen meinen Kunden die Ergebnisse ihrer persönlichen Stilanalyse dauerhaft online zur Verfügung und können bei Bedarf jederzeit abgerufen werden. Ein dritter Vorteil ist, dass meine Kundschaft, die von mir für sie ausgewählte Kleidung Schritt für Schritt online kaufen kann anstatt alles auf einmal im Laden kaufen und dann auf einen Schlag bezahlen zu müssen …

*** Das ist ein Auszug aus dem Interview mit Tia. Das vollständige Interview inklusive ausgewählter Ideen, wie du als virtueller Stylist ortsunabhängig Geld verdienen kannst, findest du in unserem Buch GO REMOTE! für Kreative und Texter. ***

Hat dir das Interview mit Tia gefallen? Dann lass es uns wissen und schreib´s uns in die Kommentare 🙂

P.S. Möchtest du wissen, welche Tools und Ressourcen du brauchst, um als virtueller Stylist durchzustarten, schau auf unserer Ressourcenseite für virtuelle Stylisten vorbei, die wir speziell für dieses Berufsbild erstellt haben.

*** Please find the original version of the interview in English below ***

INTERVIEW WITH
TIA STANKOVA FROM DRESSED BY TIA
+++ ORIGINAL VERSION +++

How does a normal work day in your life look like?

If you look at me from the side, you would probably consider my working day is quite dull, since I’m mostly on the computer and not talking to anyone in person. The truth is, however, that the whole workflow is interesting to me and brings me great joy. From the initial contact with the client on a Skype meeting, through all the digital analyzes that I do to access the body of a person and determine fitting color schemes for that person, to the creative process where I set up a virtual wardrobe with matching and ready-to-wear clothes. For me, meeting with every client is like meeting a separate universe I want to get to know.

Have you got any specific working hours?

My working hours have no limits and boundaries, and I think this was one of the things I found most difficult to get accustomed to when I started practicing virtual styling.
Some time ago I thought this was going to be the thing I like the most but actually it turned out to be one of the most serious challenges. When you don`t have an employer to determine your working time and the tasks you have to accomplish for this period, it requires much more discipline and dedication so that you don`t get distracted. It turned out that the freedom and independence of working on your own carries greater responsibility than I had ever imagined. But the good thing is that achievements and results help a lot and give you impulse to move forward.
Over time I got to know myself very well, and I realized that there are parts of the day when I am very productive and can work with optimum efficiency, and then there are times I find it very hard to focus. In the morning I prefer to workout and do some chores out of the house. That’s why I organize my online meeting for the afternoon. This routine helps me a lot because most of my clients are in different parts of Europe and the United States and we usually have a big time difference.
Generally my work day begins around 9 a.m. and ends at about 10 p.m. But there are also days when I start at 12 noon and then work at least until 11 or 12 in the evening. My holidays are few, simply because I cannot finish all tasks for the day. Typically, I prefer active rest in the form of a trip or other activity.

Where do you usually work from?

My workplace is also not fixed. Depending on where I am, I work from my own home, from a nearby cafe, from a park or from a hotel if I travel. In theory, it sounds very nice to be able to work where you want, but sometimes it is related to technical difficulties that you may experience – such as disruption of the Internet connection in the middle of an important conversation. I personally adore working from the coffee shop next to my home. Although it’s not officially a “co-working” space, I meet a lot of people every day who work online just like me, and this creates a lovely atmosphere. Another place I love to work from are airports. I know it sounds strange but for some reason I love the feeling there.

Which were the biggest challenges you faced building up an online income?

I think the biggest challenge I was not ready for when I started online business was the fact that I had to be more than a stylist. I could even say that for a while being a fashion stylist was the least of all the activities I had. In order to be a successful entre­preneur, you need to be competent in many areas, since the day-to-day situations you face are various and require that you to make quick decisions of all kinds. That’s why when I first began, I had to learn quickly how to be a marketing specialist, sell my services, create and maintain a website, write articles, give interviews, advertise, make photo sessions, record videos, being a speaker in front of dozens of people, being an author for my first kindle books, know how to negotiate, etc. In addition, in order to be even more useful to my clients and to be able to do my virtual consultations more successfully, I`ve learned to work with additional software programs that help me deliver my service to a higher level and very professionally.

How did you master your challenges?

Of course, I’m still learning all these things and I know that this process will never stop, but I’m sure that’s exactly what makes me stronger and helps me develop.
In time and with the increased workload, however, for some of these areas I rely on the help of various specialists.

How did you acquire your first customers?

My first clients were my friends and relatives that I offered my virtual styling service free of charge to. I did this because I wanted to gain some self-esteem and experience before I would approach paying customers. This way I was able to collect recommendations and set up a working process before the official launch of my business. This is actually something that I would recommend to anyone wanting to start doing similar things. I realized over time that this was one of the most valuable steps I have taken when I started out. It only took a month´s time until people would start searching for me and my services and pay me for what I do. Soon I discovered that the work as a stylist holds a great deal of psychology. Often behind the choices of clothes or the avoidance of certain garments there are experiences deeply hidden in our minds. For example, comments we`ve heard about ourselves as children may have made us feel unattractive in certain clothes. Sometimes our style could even reveal first signs of depression we are going through. In order to be as use­ful as possible to my clients I started to engage more in the psychological part of my work. I started to read many books on the subject and this helped me understand the emotions of my clients.

Which tools do you use for your styling business?

Over time, I managed to built my own digital system which allows me to work with my clients online. With the system in place I can do all of the things I need to do as a stylist virtually without having to meet a client in person. Virtual styling works as good as offline styling. I would even say that virtual styling has some big advantages over traditional offline styling. E.g. you don`t need to leave your home, you have all the information from your personal styling analysis available online, you can purchase the clothes I selected for you online step by step instead of having to pay it all at once in a brick and mortar store, etc…

*** This is just an excerpt of the interview with Tia. Please find the full interview plus selected ideas on how to earn money as virtual stylist in our book GO REMOTE! für Kreative und Texter  which will shortly be available in English (for the moment only available in German – sorry. We will keep you updated). ***

Did you like the interview with Tia? If yes, spread some love and leave a comment  🙂

4 Kommentare zu „Die große Inter­view­reihe für ortsunab­hängige Berufe +++ HEUTE: STYLIST“

  1. Bea und Jan, vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich hätte in der Tat nicht gedacht, dass man als Stylistin über das Internet arbeiten kann. Bin positiv überrascht. Ihr habt in eurer Ankündigung nicht zuviel versprochen. Jetzt bin ich natürlich ganz gespannt wie die Reihe weitergeht. LG, Else 🙂

    1. Hi Else,
      danke für die Blumen. Schön zu hören, dass dir der Beitrag gefallen hat 🙂 Weitere folgen in Kürze. Wenn du sichergehen willst, dass du keinen Beitrag aus der Serie verpasst, trag dich in unseren Newsletter ein 🙂
      LG,
      Bea

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