WIE DU MIT EINEM AIRBNB BUSINESS ORTSUNABHÄNGIG GELD VERDIENST

WIE DU MIT EINEM AIRBNB BUSINESS ORTS­UNAB­HÄNGIG GELD VERDIENST

Eins vorweg: Dieser Blogpost enthält Affiliate Links zu Produkten und Services, die wir toll finden und aus Überzeugung weiterempfehlen, eben weil wir sie toll finden. Entsprechende Links sind mit einem (*) gekennzeichnet.

Manchmal sind Ideen so verrückt, dass man nie und nimmer glauben würde, dass sich daraus ein ernst zunehmendes Geschäftsmodell entwickeln könnte. So ist es uns jedenfalls vor ein paar Wochen ergangen, als wir mit einem Freund, den wir kürzlich im Co-Working Space auf Mallorca kennengelernt haben, über seine aktuelle Business-Idee gesprochen haben. Er möchte nichts Geringeres als das Internet neu erfinden. Naja, vielleicht nicht das ganze Internet, aber er möchte zumindest den lokalen Geschäften helfen, besser gefunden zu werden und dadurch mehr Umsatz zu machen. Diese Idee möchte er mittels mehrerer Millionen RFID Chips an öffentlichen und privaten Orten und anhand einer selbst programmierten App umsetzen. Klingt vielleicht alles ein bisschen verrückt, dennoch verfolgt der Ex-Googler seine Vision mit vollem Engagement und hat bereits erste Investoren von seiner Idee überzeugen können.

AIRBNB REVOLUTIONIERT DIE HOTELBRANCHE

Ähnlich verrückt muss es wohl vor etwas mehr als zehn Jahren gewesen sein, als die Gründer von Airbnb sich zum Ziel gesetzt haben, den Hotelmarkt zu revolutionieren. Sie haben mit Airbnb eine Community Plattform ins Leben gerufen, über die man Zimmer bei Privatpersonen buchen kann. Aus einer einfachen Idee, die anfänglich nur dazu gedacht war, ein konkretes Problem zu lösen, hat sich ein weltweit agierendes Unternehmen entwickelt. Es ist fraglich, ob sich die Co-Gründer Brian Chesky und Joe Gebbia im Jahr 2007, als sie in ihrem Apartment in San Francisco Luftmatratzen auslegten und diese ihren Design-Kommilitonen für die Dauer einer Konferenz als Schlafplatz zur Verfügung stellten, darüber bereits im Klaren waren. Jedenfalls ist die Idee aufgegangen und heute ist Airbnb DER Anbieter für Kurzzeitvermietungen WELTWEIT.

UNSERE ERFAHRUNGEN MIT AIRBNB ALS GAST

Wir selbst sind große Fans von Airbnb, dieser Firma, die so entschlossen unter Beweis gestellt hat, dass sie die Welt verändern kann. Auf unseren Reisen wohnen wir sehr häufig in Airbnbs und arbeiten auch von dort aus. Das bringt zwar manchmal die ein oder andere Herausforderung mit sich (gerade wenn man in Ruhe arbeiten will und sich beispielsweise in Sydney nur ein Shared-Apartment leisten kann), gleichzeitig setzt es aber auch Impulse, die eigene Komfortzone zu verlassen und sie mit jeder Erfahrung zu erweitern. So war es uns z. B. irgendwann nicht mehr unangenehm, vor der Buchung zu sagen, dass wir das Zimmer der Gastgeber mehr oder weniger den ganzen Tag über belegen würden, um daraus zu arbeiten und in diesem Zusammenhang entsprechende “Forderungen” zu stellen, wie z. B. uns einen Screenshot des Internet Speedtests vorab zuschicken zu lassen. In der Regel haben alle angeschriebenen Gastgeber immer positiv auf unsere Nachrichten reagiert, nur ein paar wenige haben uns freundlich abgesagt, was auch völlig in Ordnung war. Aus Gastperspektive haben wir sehr positive Erfahrungen mit Airbnb und unseren Gastgebern gemacht. Mit dem einen oder anderen haben wir uns sogar richtig angefreundet und stehen heute noch in Kontakt.
Weil wir so positive Erfahrungen gemacht haben, können wir die Plattform wirklich jedem ans Herz legen, der auf seinen Reisen einen direkten Draht zu Menschen sucht, die vor Ort wohnen und der etwas Besonderes erleben will. Solltest du noch nicht auf Airbnb angemeldet sein, kannst du dir jetzt über unseren Partnerlink* 25% Rabatt auf deine erste Nacht sichern.

AIRBNB ALS BUSINESS-MODELL

Was uns auf unseren Reisen zunehmend auffällt ist die Tatsache, dass Airbnb sich zu einem echten Business-Modell für Wohnungsvermieter entwickelt hat. Was als kleines Zubrot für Privatpersonen, die ihr Zimmer temporär untervermieten wollen, weil sie z. B. in Urlaub fahren, gestartet ist, ist mittlerweile zu einem vollwertigen Geschäftsmodell empor gestiegen. Das haben wir vor allem in Thailand erlebt, wo wir nicht mit den Hosts selbst, sondern mit Agenturen, die die Wohnungen gemanagt haben, in Kontakt standen. Das ist hinsichtlich der eigenen Erwartungshaltung anfänglich vielleicht etwas schwierig, macht aber aus Anbietersicht absolut Sinn. Schließlich ist eine Ferienwohnung für viele eine willkommene und vor allem günstige Alternative zum Hotel.
Inspiriert von unseren Erfahrungen als Airbnb Gäste, haben wir irgendwann beschlossen, selbst Gastgeber zu werden. Dazu haben wir Bea’s Wohnung im niedersächsischen Osnabrück ausgewählt, in der wir das Ganze einmal als Geschäftsmodell ausprobieren wollten. In jeder Hinsicht eine günstige Gelegenheit für uns, denn zum einen sind die langjährigen Mieter von Bea aus der Wohnung ausgezogen und zum anderen wird Osnabrück (wer hätte es gedacht) als “A-Standort” innerhalb Deutschlands klassifiziert und ist ohne Wohnungsnotstand noch dazu.
Es stellte sich schnell heraus, dass das Angebot an Airbnbs in Osnabrück recht überschaubar war und wir einer sehr kleinen Gruppe an Gastgebern angehörten. Wir gingen also her und richteten Bea’s Wohnung so her, dass wir sie über Airbnb anbieten konnten. Das hieß: Streichen, die eine oder andere Reparatur in der Wohnung durchführen und sie dann für unsere Gäste möblieren und mit allem, was man für einen entspannten Aufenthalt benötigt, auszustatten. Als wir damit fertig waren, haben wir alles schön hergerichtet und die für Airbnb so wichtigen Fotos geschossen. In einem nächsten Schritt erfolgte die Inseratsbeschreibung.
Das Konzept als Gastgeber ging auf: Bereits im zweiten Monat konnten wir eine Auslastung von 80 Prozent erzielen und hatten Buchungen für drei Monate im Voraus. Ein überraschend guter Einstieg für uns!

AIRBNB AUTOMATISIEREN

Da wir, wie du vermutlich weißt, keine feste Adresse haben und mal hier und dort leben, war es zwingend erforderlich, dass unser Airbnb aus der Ferne gemanagt werden kann. Deshalb haben wir alle Schritte von Beginn an so gut es geht automatisiert. Angefangen von Schlüsselübergabe und Check-in bis zur Reinigung der Wohnung nach erfolgtem Check-out. Die Schlüsselübergabe erfolgt bei uns mittels Schlüsselboxen, die wir in der Nähe der Wohnung angebracht haben, und der Check-in mittels persönlicher Videonachricht an die Gäste. Die größte Herausforderung für uns war es, den Reinigungsdienst zu organisieren, da die Reinigung der Wohnung in unregelmäßigen Zeitabständen stattfinden würde und die Putzfrau sozusagen auf Abruf bereitstehen müsste. Da eine saubere Wohnung letztlich das A und O bei der Vermietung ist, steht und fällt der Erfolg des Airbnbs damit. Es ist daher immens wichtig, eine zeitlich sehr flexible und zu 100 Prozent verlässliche Person zur Seite zu haben, wenn es um das Thema Sauberkeit geht. Wer diese Person nicht hat, dem empfehlen wir eine Reinigungsfirma zu engagieren, die über flexibel einsetzbares Personal verfügt. Das mag zwar etwas teurer sein als eine Einzelperson zu engagieren, die Kosten lassen sich jedoch auf den Mietpreis umlegen. Daher ist alles gut.
Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben Airbnb nicht nur als Gäste, sondern auch als Gastgeber kennengelernt und sind nach wie vor vom Konzept überzeugt.

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WIE DU DEIN EIGENES AIRBNB BUSINESS AUFBAUST

Jemand, der sich der Thematik “Airbnb als Business-Modell” im deutschsprachigen Raum intensiv angenommen hat, ist Bastian Barami. Wir kennen Bastian bereits etwas länger und folgen seinem Weg als Online-Entrepreneur mit Begeisterung. Als wir unsere Buchreihe GO REMOTE! geschrieben haben, war für uns klar, dass Bastian mit seinem Airbnb Business nicht fehlen darf. Das Interessante bei Bastian ist: Er besitzt gar keine eigenen Immobilien. Nein, er nutzt die Immobilien von Dritten, um sie über Airbnb professionell gewinnbringend unterzuvermieten. Ganz schön smart! Bastian entkoppelt dadurch Immobilienbesitz von Immobilienvermietung und zeigt, dass die Vermietung einer Immobilie durchaus risikoarm und bereits mit geringen finanziellen Mitteln möglich sein kann. Dies belegt er mittels zweier Wohnungen, die er im thailändischen Chiang Mai angemietet hat und über Airbnb erfolgreich vermarktet. Seine Wohnungen mietet Bastian generell bevorzugt an Orten und in Ländern an, in denen er sich selbst gerne aufhält. So kann er sie als Gast nutzen, wenn er mal wieder vor Ort ist.

DER KURS VON BASTIAN BARAMI ALS WEGWEISER ZUM AIRBNB BUSINESS

Neben dem Betrieb eigener Airbnbs hat Bastian einen Online Kurs erstellt, in dem er sein Airbnb Geschäftsmodell genau erklärt. In seinem Kurs bringt er Interessierten Schritt für Schritt bei, wie sie innerhalb kurzer Zeit und mit wenig Risiko an einem Ort ihrer Wahl (überall auf der Welt) ein eigenes Airbnb Business aufbauen können, ohne dafür eigene Immobilien besitzen zu müssen. Der Kurs zeigt auf anschauliche Art und Weise, wie man eine geeignete Wohnung für die Vermarktung auf Airbnb findet, wie man seinen Vermieter vom Airbnb-Konzept überzeugt und wie man mit möglichst geringem Aufwand und hohem Automatisierungsgrad das Maximum aus seinem Airbnb herausholt. Bastian hat für den Kurs sein eigenes Airbnb in Thailand herangezogen und es als Fallbeispiel genutzt. Man ist sozusagen von der ersten Marktrecherche über die Anmietung der Wohnung bis zum letzten Feinschliff der Inseratsbeschreibung hautnah mit dabei. Darüber hinaus gibt es jede Menge hilfreiche Tools, Tipps und Tricks vom Experten an die Hand nebst Zugang zu einer exklusiven Airbnb Facebook Gruppe mit mehreren 100 Mitgliedern, die aktiv von Bastian gemanagt wird.
Zugegeben, der Kurs von Bastian ist nicht ganz billig, unserer Meinung nach aber jeden Euro wert. Hätten wir all die Infos aus dem Kurs gehabt, als wir unser Airbnb in Osnabrück aufgemacht haben, hätten wir uns eine Menge Zeit und Nerven gespart. Hahahaha 🙂

Falls du jetzt denkst: “Das klingt alles sehr interessant, vielleicht wäre das was für mich”, kannst du dich für das kostenlose Webinar von Bastian registrieren. Im Webinar erfährst du, wie du vorgehen solltest, wenn du ein Airbnb Business aufbauen möchtest und worauf du achten solltest, damit es sich am Ende auszahlt. Hier der Link zum Webinar: Mit Airbnb um die Welt*.

AIRBNB ARBITRAGE BETREIBEN

In eine ähnliche Kerbe wie Bastian schlagen Katharina Fittkau und Adrian Meißner von Airbnbworldwide. Die beiden Anfang Zwanzigjährigen haben sich nach dem Abitur auf eine Weltreise als Digitale Nomaden begeben und leben derzeit in Ho Chi Minh City in Vietnam, wo sie ihr erstes voll automatisiertes Airbnb gelauncht haben. Sie sind Experten für Airbnb in Vietnam und wissen, welches die aussichtsreichsten Orte und mögliche Fallstricke sind. Sie bieten neben einer persönlichen Beratung und Unterstützung beim Aufbau von Airbnbs in Vietnam unter anderem einen Airbnb Profitrechner* an. Mit dem Profitrechner hast du in Nullkommanix heraus, wie profitabel dein Airbnb ist, sprich welche Kosten für Anmietung und Betrieb entstehen und welche Auslastung du zu welchem Preis benötigst, um einen maximalen Gewinn zu erzielen.

Wie du siehst, Airbnb ist weit mehr als eine Anmietungsbörse für Privatunterkünfte. Nein, die Plattform hat sich zu einem lukrativen Geschäftsmodell gemausert, das vielfältige (Umsatz-)Potentiale für Gastgeber bereithält und das dank moderner Technologie und mit dem richtigen Know-how von überall auf der Welt ortsunabhängig gemanagt werden kann.

Hast du bereits Erfahrung mit Airbnb als Business-Modell gesammelt? Dann lass uns einen Kommentar da!

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4 Kommentare zu „WIE DU MIT EINEM AIRBNB BUSINESS ORTS­UNAB­HÄNGIG GELD VERDIENST“

  1. Das gute an Bastian ist einfach, dass er keinen bullshit erzählt.
    Ich würde mir erlauben zu sagen, dass ich ihn ziemlich gut kenne und wenn ich eines im Business gelernt habe, dann folgendes: „Produkte und Leistungen sind immer so geil wie ihr Erschaffer.“

    Der Grund für den geilen Kurs ist also nicht der geile Kurs, sondern der geile Typ der ihn ins Leben gerufen hat.

    Danke, dass Ihr diesen Beitrag veröffentlicht habt.
    Alles Gute zu Euch, aus Ravensburg

    Lieben Gruß
    Alexandros

    1. Hi Alexandros,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Das sehen wir ganz genauso wie du.

      Wir senden dir schöne Grüße aus Palma de Mallorca (unserer aktuellen Homebase)! 🙂
      LG,
      Bea & Jan

  2. Hi, gedanklich habe ich mich mit dem Thema schon länger beschäftigt, ich habe mir zum Beispiel das Webinar von dem Barami angeschaut. Ich finde es immer verdächtig, wenn jemand ein (vermeintlich erfolgreiches) Geschäftsmodell hat und dann andere darin unterrichtet auch so erfolgreich zu werden. Ich meine Coca-Cola teilt ja auch nicht unbedingt seine Zauberformel mit Pepsi. Und ich werde von allen Seiten mit Werbung zu dem Thema bombardiert (Laufend Officeflucht auf FB), schreckt mich auch ab. Zum Thema selbst, da sehe ich halt einfach die Risiken, dass man ein Investment leistet (Wohnung herrichtet) und dann auf seinem Investment und laufenden Mietkosten sitzen bleibt, weil man von staatlicher Seite (Steuer, Mieterschutz, …) nicht mehr auf AirBnB vermieten darf. Freue mich über Gegenargumente!

    1. Hi Martin,

      schön von dir zu lesen und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, den Beitrag zu kommentieren. 🙂

      Zum Thema „Wissen verkaufen“: Wir können deine Bedenken verstehen und ja, es gibt sicherlich Leute, die diese Geschäftspraktik für sich ausnutzen und eigentlich nichts auf dem Kasten haben. Schwarze Schafe gibt es halt überall.
      ABER: Es gibt auch jede Menge smarte und fähige Leute, die ihr Wissen verkaufen. Man denke z. B. an den Clickfunnels Gründer Russell Brunson, der mit Clickfunnels ein mega geniales Tool zum Funnelaufbau geschaffen hat und damit sehr erfolgreich ist. Er hat mit seinem operativen Geschäft bestimmt viel zu tun und verdient genug. Gleichzeitig teilt er sein Wissen in seinen Büchern. Übrigens hat er dem Thema „Wissen verkaufen“ sogar ein eigenes Buch gewidmet (Expert Secrets: The Underground Playbook to Find Your Message, Build a Tribe, and Change the World).

      Ein weiteres, vielleicht klassischeres, Beispiel sind Ärzte, die an Unikliniken arbeiten und gleichzeitig eine Professur haben und darüber ihr Wissen an Studierende weitergeben. Das fällt ebenfalls in die Kategorie „Wissen verkaufen“.

      Vor dem Hintergrund der genannten Beispiele, finden wir das, was Bastian macht, nachvollziehbar. Ansonsten hätten wir ihn nicht für unsere Buchreihe interviewt. Vor seinem Start als Airbnb-Experte hatte er übrigens ein eigenes Amazon Business und hat hier ebenfalls sein Wissen über Workshops weitergegeben. Ziemlich erfolgreich sogar, denn viele seiner Workshop-Teilnehmer haben kurz danach ebenfalls ein Amazon Business gegründet und verkaufen nun ihre eigenen Produkte auf Amazon.

      Was deine Gedanken zu dem Risiko angeht: welches Geschäft ist gänzlich frei von Risiko? Natürlich kann es sein, dass es Airbnb in dieser Form irgendwann nicht mehr gibt, wobei es auch viele namhafte Personen gibt, die meinten, dass auch das Internet nur eine Trenderscheinung sei. Gleichzeitig kannst du eine Immobilie auch über andere Ferienwohnungsplattformen (z. B. über Booking.com) anbieten oder langfristig möbliert zu lukrativen Preisen vermieten. Wenn du das berücksichtigst, ist das Risiko unseres Erachtens recht überschaubar. 🙂

      LG Bea und Jan

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