Deutsche Remote Unternehmen - Die Firma INBOUNDLY stellt sich vor

Deutsche Remote Unternehmen 💻: Die Firma INBOUNDLY stellt sich vor

Dies ist Teil 5 der Serie "Deutsche Remote Unternehmen stellen sich vor"

Heute geht es um das deutsche Remote Unternehmen INBOUNDLY. Erfahre im Interview mit Gründer und Inhaber Jan Schulze-Siebert:

  • wer INBOUNDLY sind und was sie machen,
  • wie die Struktur des deutschen Remote Unternehmens aussieht,
  • wie Mitarbeiter zusammenarbeiten,
  • wo du Jobvakanzen findest und vieles mehr.

WER IST 'INBOUNDLY' UND WAS MACHT DAS DEUTSCHE REMOTE UNTERNEHMEN SO BESONDERS?

Remote Unternehmen Inboundly_Teamfoto
  • INBOUNDLY ist eine Inbound Marketing Agentur spezialisiert auf das All-in-one Marketing-Tool Chimpify. Damit lässt sich von der Website, über Blog- und Podcast-Content bis zur Kontaktliste und gezieltem E-Mail Marketing alles in einem Tool betreuen.
  • Aktuelle Anzahl Mitarbeiter: 8 Mitarbeiter, bestehend aus 4 internen und 4 Freelancern
  • Remote Faktor: 100%
  • Warum INBOUNDLY? -> Wir setzen Online Marketing in die Tat um und das sowohl für Kunden als auch für eigene Projektideen. Unsere Mitarbeiter haben die Chance, sich beim Wachstum direkt mit einzubringen und Ideen beizusteuern. Selbstständigkeit im Rahmen einer Anstellung ist unsere Vision.   
  • Fun Fact: Top Quote, kein Mitarbeiter ist bisher wieder gegangen ...

INTERVIEW­ MIT GRÜNDER UND INHABER JAN SCHULZE-SIEBERT VOM DEUTSCHEN REMOTE UNTERNEHMEN 'INBOUNDLY'

Jan Schulze-Siebert_Gründer und Inhaber von Inboundly

Name: Jan Schulze-Siebert (Gründer und Inhaber)
Unternehmen: INBOUNDLY
Web: inboundly.de
Stellenausschreibungen: inboundly.de/jobs

Hallo Jan, wir freuen uns sehr, dass du uns für ein Interview zur Verfügung stehst. Magst du dich zu Beginn kurz persönlich vorstellen? Wer bist du und welche Rolle hast du bei INBOUNDLY?

Jan: Mein Name ist Jan Schulze-Siebert und mich begeistern digitale Geschäftsmodelle. Gern hole ich hier ein bisschen aus. Denn angefangen hat das ganze als Angestellter bei einem kleinen Startup. Das Geschäftsmodell war dabei eine Online Vergleichsplattform. Mit all dem Know How, wie man ein Unternehmen aufbaut und erfolgreich digital vermarktet, habe ich mich dann Mitte 2017 als Freelancer selbstständig gemacht. Meine Spezialisierung war das Thema Inbound Marketing. Dahinter stecken die Themen: Interessenten mit relevantem Content anziehen und über verschiedene Marketing-Maßnahmen zu Kunden konvertieren. Als die Auftragslage anstieg, habe ich als spezialisierter Dienstleister für das Thema Inbound Marketing meine Firma INBOUNDLY gegründet, über die ich das Marketing-Tool Chimpify vertreibe.

Lass uns nun mal über deine Firma INBOUNDLY sprechen. Wofür steht der Name und welchen Service bietet ihr an?

Jan: Ersichtlicherweise steckt in unserem Unternehmensnamen schon unsere Spezialisierung, das Inbound Marketing. Dabei nutzen wir das Marketing-Tool Chimpify, um die Website zu erstellen, Blog und Podcast zu pflegen, Landingpages zu bauen, E-Mail Adressen zu sammeln und mit Automations unseren Content zu verbreiten.

Als Dienstleister stehen wir Kunden zur Seite, die das Marketing-System nutzen wollen. Einzelne Leistungen sind dabei der Umzug der Website zu Chimpify oder die Neukonzeptionierung einer professionellen Website.

Neben dem Kundengeschäft arbeiten wir im Team aber auch an eigenen Projekten, die quasi als Show-Case ebenfalls mit Chimpify erstellt sind. Dazu zählt in erster Linie unser Blog über smarte Anwendung der Digitalisierung, Digital Affin, oder unsere Vermittlungsplattform namens HalloPodcaster, um Podcaster und Experten für Interviews sowie Podcaster und Unternehmen für Werbepartnerschaften zusammenzubringen. 

Wie bist du auf die Idee für INBOUNDLY gekommen?

Jan: Die Idee für INBOUNDLY ist Stück für Stück gewachsen. Dadurch, dass ich mich als Freelancer bereits auf das Thema spezialisiert hatte, war es ein logischer Schritt für Wachstum. Rückblickend war es eine sehr wichtige Entscheidung, denn damit habe ich eine sehr klare Positionierung erstellt. Es wäre sicherlich alles anders gekommen, wenn ich einfach die X-te WordPress Agentur gegründet hätte. 

An wen richtet sich INBOUNDLY, also wem helft ihr weiter?

Jan: Das Tool Chimpify ist an kleine Unternehmen und Selbstständige gerichtet. Das sind Unternehmen, die im Marketing-Bereich die Website selbst in der Hand haben wollen. Wir als Dienstleister sind demzufolge speziell für diese Kunden da.

Bei INBOUNDLY arbeitet ihr remote. Warum habt ihr euch für das ortsunabhängige Arbeiten entschieden? Worin seht ihr die Vorteile der Remote-Zusammenarbeit?

Jan: Das ortsunabhängige Arbeiten habe ich direkt zu Beginn meiner Selbstständigkeit eingeführt. Ich war als Digitaler Nomade auf der Welt unterwegs und habe meine Kunden von überall aus betreut. Zum Beispiel habe ich in Panama oder in Kolumbien mit anderen Digitalen Nomaden eine Zeitlang in einer WG gelebt und dementsprechend alle Kundenprozesse soweit digitalisiert, wie nur möglich. Für mich war daher klar, dass ich diese Freiheit auch meinen Mitarbeitern bieten möchte.

Was war dein größtes Learning dabei und arbeitet ihr im Team nun auch als Digitale Nomaden von überall in der Welt aus oder eher aus dem Home-Office?

Jan: Die Nomadenzeit war für mich ein tolles Erlebnis. Ich habe für mich festgestellt, dass Arbeiten auf Reisen zwar funktioniert, aber man definitiv nicht zu oft den Ort wechseln sollte. Die bessere Variante war es, sich die Zeit zu nehmen und sich irgendwo auf der Welt für eine Zeitlang niederzulassen. Für mich war das beispielsweise in Chiang Mai in Thailand, wo ich einige Zeit geblieben bin und die Kundenarbeit gut erledigen konnte. Mit der Zeit habe ich meinen Lebensmittelpunkt dann wieder nach München verlagert und arbeite seitdem aus dem Home-Office. 

Bei meinen Mitarbeitern hält sich das die Waage. Eine Hälfte ist im Home-Office ansässig. Die andere Hälfte ist eher nomadisch unterwegs. Dabei haben sich die Nomaden auch feste Orte ausgesucht, an denen sie eine zweite Homebase aufgebaut haben. Man lebt quasi seinen Alltag an einem anderen Ort und ist trotzdem mit den Kunden und Projekten hier in Deutschland vernetzt. Eine Mitarbeiterin lebt beispielsweise die Hälfte des Jahres in Leipzig und die andere Hälfte auf einer Insel in Malaysia.

Von wo aus arbeitest du am liebsten und warum?

Jan: Ich habe mir mein Home-Office so eingerichtet, dass ich da sehr produktiv bin und optimale Bedingungen zum Arbeiten habe. Dazu habe ich seit neuestem auch einen ergonomischen Bürostuhl, denn bei einem Job, bei dem man so viel sitzt, ist das sehr empfehlenswert.

Wie arbeitet ihr bei INBOUNDLY mit euren Kunden zusammen?

Jan: Unsere Kundenprojekte umfassen die Bereiche von der einführenden Beratung, bis zur Umsetzung der Website. Dabei ist alles komplett digital. Unsere Projekte verwalten wir in Trello, einem Projektmanagement-Tool, bei dem klar ersichtlich ist, welchen Stand jedes Projekt hat. Zudem sind so die Aufgaben klar den Mitarbeitern zugewiesen und jeder hat seinen Arbeitsbereich. Sofern es nicht direkt um ein Projekt geht, oder eine schnelle Abstimmung benötigt wird, nutzen wir Slack für die Kommunikation.

Wie reagieren eure Kunden, wenn sie hören, dass ihr ein Remote Unternehmen seid?

Jan: Für unsere Kunden ist das überhaupt kein Problem. Sie sehen die Zusammenarbeit auf diese Weise eher als effizient und einfach an. Gerade als kleine Unternehmen und als Selbstständige geht es um effizientes Wirtschaften. Und da passt es optimal, dass wir für die Projekte keine zusätzlichen Reisekosten aufrufen. Bei einem Gespräch per Zoom oder Meet klappt die Status-Besprechung wunderbar.

Natürlich ist dezentrales Zusammenarbeiten auch nicht immer einfach. Was sind deiner Erfahrung nach die größten Herausforderungen und wie begegnest du ihnen?

Jan: Aus einzelnen Mitarbeitern ein Team zu formen, bei dem nur digitaler Kontakt besteht, ist nicht ganz einfach. Wir haben daher ein paar Maßnahmen eingeführt, die uns als Team enger zusammenbringen. Dazu gehört, dass wir wöchentliche Team Work Cycles durchführen, bei dem wir per Webcam verbunden sind und trotzdem jeder für sich arbeitet. Das gibt ein Gefühl der Zusammenarbeit und fördert, durch kürzere Pausen zwischendurch, den Austausch untereinander. Darüber hinaus arbeiten wir gerade an einer eigenen Software-Entwicklung, die das Beschriebene speziell für uns als Team umsetzt und visualisiert. 

Neben der alltäglichen digitalen Arbeit sehen wir uns in Real Life beispielsweise auf einer Workation. Solche Events sind wichtig für das Teambuilding und unterstützen die Zusammenarbeit. 

Wie kann ich mir die Arbeit als Teammitglied bei INBOUNDLY vorstellen: habt ihr feste Arbeitszeiten, wie finden Meetings statt und wie kommuniziert ihr miteinander?

Jan: Feste Arbeitszeiten gibt es bei uns nicht wirklich. Klar, wir haben eine Kernarbeitszeit, aber auch mit dieser kann man sich seinen Tagesablauf selbst einteilen. Mir geht es darum, dass die Mitarbeiter Selbstverantwortung für ihre Projekte übernehmen und den Sinn dahinter verstehen, warum und wie wir etwas angehen. Das schafft einen ganz anderen Antrieb und bisher funktioniert das ganz gut. 

Mal angenommen, ihr sucht aktuell ein neues Teammitglied für dein Remote Unternehmen: Wie läuft der Bewerbungsprozess ab? Finden die Bewerbungsgespräche remote statt oder trefft ihr euch zu diesem Zwecke persönlich?

Jan: Da wir dezentral aufgestellt sind, läuft auch der Bewerbungsprozess bei uns virtuell ab. Dabei ist unser Prozess recht schlank gehalten. Die Einsendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt per Mail. Anschließend gibt es ein Telefonat- oder Video-Gespräch und abschließend gegebenenfalls noch eine kurze Probeaufgabe. Wer sich in München bewirbt, mit dem arrangiere ich auch gern ein persönliches Treffen.

Nun hat noch nicht jeder, der gerne remote arbeiten möchte, die entsprechende Erfahrung. Soll heißen, dass viele Menschen nur die klassische Büroumgebung kennen. Was sollte daher jemand mitbringen, der für ein Remote Unternehmen arbeiten möchte?

Jan: Man muss es mögen, stundenlang vor dem Computer zu sitzen. Dabei ergeben sich im Home-Office so manche Hindernisse, die einen von der Arbeit ablenken können. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass Interesse für das Thema besteht und der Wille, etwas Neues zu lernen, mitgebracht wird. Wer sich tiefgehend mit seinen Aufgaben befasst, wird es langfristig leichter haben. 

Sucht ihr aktuell nach neuen Teammitgliedern und wenn ja, was sollte ein geeigneter Bewerber mitbringen?

Jan: Ja, wir sind aktuell am Wachsen und planen die nächsten Mitarbeiter-Stellen auszuschreiben. Das wird wahrscheinlich für die Bereiche der Marketingberatung und der technischen Umsetzung sein. Unsere aktuellen Jobangebote findest du hier: www.inboundly.de/jobs

Wir danken dir für das Gespräch und die wertvollen Insights in dein Remote Unternehmen INBOUNDLY. 🙂

Jan: Sehr gerne! 

+++++ Wir haben das Interview mit Jan am 14.05.2020 geführt. +++++

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